Leev Hännesche-Fründe,

der neuerliche Lockdown und die erneute Schließung des Theaters bis Ende März bedeuten weiterhin eine verordnete Stille, die kaum auszuhalten ist. Also auch kein Ostermärchen.

Ihr fehlt uns! Euer Lachen, euer Applaus, das Summen und Brummen im Foyer, der sich langsam füllende Eisenmarkt vor der Vorstellung… Ohne euch fehlt uns die Bestimmung, können wir nicht miteinander das Lachen, Nachdenken, Wegtauchen vom Alltag teilen.

"Wir sind vielleicht nicht die Maschine und der Motor Deutschlands, aber die Kultur in ihrer gesamten Vielfalt ist die rauschende Seele, der öffentliche Herzschlag eines Landes und alle in ihr Beschäftigten und Auftretenden sind seine Schlagadern."

Dieses wunderschöne Zitat stammt von Herbert Grönemeyer aus einem aktuellen Artikel in der ZEIT.

Der öffentliche Herzschlag ist gerade nicht zu hören, aber wir sind da und tun alles, um ihn wieder hörbar zu machen.

Die Puppensitzung “Zom Laache en d’r Keller” ist ein großer Erfolg geworden!! Noch läuft der Stream bis zum 17. Februar!! Bisher haben wir rund 11.000 Tickets verkauft! Ihr seid großartig! Die Kölnische Rundschau schreibt: “Gleich zu Beginn der höschen Sitzung auf einem Knollendorfer Hinterhof verströmen Brings Gänsehautatmosphäre ins Wohnzimmer.” So ist es.

Ich bin persönlich so dankbar für den Gastauftritt von Peter Brings, der uns allen viel bedeutet und sehr begeistert über die fantastische Leistung des Ensembles!! Diese Puppensitzung ist besonders, sie strahlt Melancholie, aber auch Zuversicht aus. Un mäht och noch Spaß!!

Und wenn ihr die Puppensitzung gesehen habt, könnt ihr direkt zum nächsten Highlight durchstarten: Der Rosenmontags-Zug im Hänneschen-Format – im WDR. Eine einzigartige und (wahrscheinlich) einmalige Produktion!

Vill Spass dobei!!

Haltet durch – wir tun es auch. Op bessere Zigge! Blievt jesund! Alaaf!

Ühr Intendantin

Frauke Kemmerling