FANNY & MARIZEBILL - Theater der Keller

Ab dem 11. Dezember 2026. Im Theater der Keller.

Ein Stück über Köln, die Magie des Hänneschen-Theaters und das systematische Verschwinden eines Menschen

Zwischen 1929 und 1935 gehörte Fanny Meyer zum Ensemble des Kölner Hänneschen-Theaters. Mit Stimme und Körper hinter der Britz erweckte sie die Figur der „Marizebill“ – auch „Bestemo“ genannt – zum Leben. Viel mehr ist von ihrem Leben nicht dokumentiert. Fest steht nur: 1935 wurde sie wegen ihrer jüdischen Herkunft entlassen, 1943 wurde sie in Auschwitz ermordet.

Die Idee, das Leben von Fanny Meyer zum Ausgangspunkt eines Theaterstücks zu machen, wurde von Mareike Marx, Intendantin des Hänneschen-Theaters, angeregt. Gemeinsam mit dem Theater der Keller entstand daraus die Entwicklung des Projekts.

Das Stück nutzt die wenigen Bruchstücke ihrer Biografie als Ausgangspunkt. Drei Spieler*innen setzen die handwerkliche Präzision und die Magie des Puppenspiels gegen die Bürokratie der Entrechtung und Entmenschlichung. Während auf der Bühne tote Objekte zum Leben erwachen, verändert sich die Stadt Köln vor der Tür bis zur Unkenntlichkeit. Eine Annäherung an ein fast vergessenes Leben.

 

Alle Informationen und Tickets gibt's hier.

Sie werden nun zur externen Ticketplattform KölnTicket weitergeleitet und verlassen diese Website. Die Ticketbestellung erfolgt direkt bei KölnTicket.

Weiter zur KölnTicket Website