Dä Engel vum Rhing

 

Das Engelmädchen Angenies fällt unfreiwillig vom Himmel auf die Erde und landet auf dem Weihnachtsbaum vor der Knollendorfer Kirche. Dort haben sich Hänneschen und Bärbelchen mit ihren Großeltern versammelt, um die Christmette zu besuchen.

Im Gespräch mit dem Engel, den sie zunächst für das Christkind halten, wird Bestemo allmählich klar, dass es sich bei Angenies um ihre als Kind verstorbene Freundin handelt. In einer Rückblende erzählen sie von ihrer Zeit, in der sie als junge Mädchen mit Schlittschuhen über den damals zugefrorenen Rhein geflitzt sind und Angenies sich zu weit hinauswagte…

Überglücklich, sich nun wiedergefunden zu haben, verabschieden sie sich, um wieder ihrer Wege zu gehen. Angenies muss in den Himmel zurück, in dem es gerade an Weihnachten viel zu tun gibt. Da sie sich beim Fall einen Flügel verletzt hat, misslingt ihr das. Sie trifft auf Speimanes, der sie tröstet und ihr helfen möchte. Wird ihm dies gelingen?

In diesem Weihnachtsmärchen wird an das historische Ereignis erinnert, als der Rhein 1963 zum letzten Mal über die ganze Breite zugefroren war. Es setzt sich aber auch mit der Frage auseinander, wie Engel zu Engeln geworden sind. Natürlich erleben wir die Knollendorfer Sippschaft in weihnachtlichem und gewohnt humorvollem Miteinander.