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Weihnachtszauber im Hänneschen Theater „Dä ieskale Schäl"

Kölner Wochenspiegel, 04.12.2018


Von Angelika Stahl

Köln - (as). „Bibbi, du bis ming Biberbaby. Isch will dich jlücklich mache jeden Daach“, gesteht Stockpuppen-Biber „Berti“ mit seinem Liebeslied im romantisch verschneiten Winterwald von Knollendorf. Von der gesungenen Liebeserklärung schmilzt nicht nur Biber-Freundin „Bibbi“ dahin, sondern auch das Publikum im Hänneschen Theater. Für Intendantin Frauke Kemmerling ist das Liebesduett der beiden Biber im Weihnachtsmärchen „Dä ieskale Schäl“ eines der schönsten Lieder. 

Doch bevor die Tiere im Knollendorfer Wald den Heiligen Abend erleben können, gibt es für Schäl einiges zu tun. Denn der hatte das Jahr über keine Gelegenheit ausgelassen, seine Mitmenschen übers Ohr zu hauen. Als er dann den Knollendorfern den Schnee aus seiner Schneekanone „Flöckchen für Flöckchen“ verkaufen will, platzt dem „Hellije Mann“ der Kragen. Er belegt Schäl mit einem Zauber. Das Weihnachtsstück stammt aus der Feder von Schauspielkollegin Silke Essert, die auch gleichzeitig Regie führt und die Liedtexte geschrieben hat. Die musikalische Leitung hat Jura Wajda.

Die Knollendorfer bieten ein Weihnachtsmärchen à la „Geist der Weihnacht“, allerdings ganz nach Kölscher Hänneschen Manier mit wunderbar komischen Anspielungen. Die zauberschönen Weihnachtstraum-Bühnenbilder bauten Ralf Baumgarten und Markus Henn. „Dä ieskle Schäl“ ist bis zum 20. Dezember zu sehen. Infos unter www.haenneschen.de.


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