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Karneval in Köln: So ist die Kinderpuppensitzung im Hänneschen-Theater


Kölner Stadt-Anzeiger, 29.01.2019

Von Norbert Ramme

Köln - Das Bärbelchen singt und tanzt, das Hänneschen erzählt seinen elf Lieblingswitze („Was ist ein Cowboy ohne Pferd? Ein Sattelschlepper“), ein stolzer Hahn stimmt mit zwei vorlauten Hühnern mehrfach bekannte Hits der Höhner an – vom „Hätz vun d'r Welt“ über „Ich bin ene Räuber“ bis zum „Höhnerhoff-Rock“.

Und dazu setzt das Köbeschen nach jeder Nummer mit lautstarker Unterstützung der großen und kleinen Zuschauer auf den bekannten Schlachtruf „Herr Präsident, die Wooosch“. Kurzweilig und kindgerecht kommt die Kinder-Puppensitzung im Hänneschen daher (noch bis 1. März), für die sich die Puppenspieler Katja Lavassas, Georg Lenzen und Stefan Mertens in einer Pferdestall-Kulisse eine lustige Handlung und einen teils turbulenten Ablauf ausgedacht haben.

Denn wenn sich die, so Bärbelchen, „Verwachsenen“ um Speimanes und Marizebell bei den Proben für ihre Sitzung wegen schiefen Gesangs in die Haare kriegen, übernehmen die Knollendorfer Pänz die Regie und organisierten ihre eigene Kindersitzung. Da gibt es eine lustige kölsche Version der Sommerhits „Je ne parle pas francais“ und der von sich überzeugte Hauptwachtmeister Schnäuzerkowski geht mit alten Kamellen in die Bütt und wird vorzeitig heimgeschickt. Dazu tanzen die Blauen Funken mit Tünnes als Mariechen und sechs Müllmänner besingen gewitzt ihren Alltag. 

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