Fläscheposs

Kinderstück von Udo Müller (Regie: Udo Müller)

Hänneschen und Bärbelchen müssen für die Schule einen Aufsatz über "Köln und sein Parfum" schreiben. Hänneschen kennt eigentlich nur 4711, doch Bärbelchen erinnert sich, schon mal den Namen Farina in dem Zusammenhang gehört zu haben.

Am Rhein grübeln beide darüber, während plötzlich eine Flasche von den Wellen des Flusses angespült wird.

Hurra, Flaschenpost! Endlich ein Grund, nicht mehr über den Aufsatz nachdenken zu müssen. In der Flasche befindet sich ein Zettel mit einem Spruch. Ruft man ihn aus, erscheint der Geist "Tulpedin", der dann untertänigst seinem Rufer zu Diensten steht und maximal 11 Wünsche erfüllen kann.

Tulpedin reist mit Hänneschen und Bärbelchen in die Zeit Kölns, in der die Familien Farina und Mülhens in einem Konkurrenzkampf um ihre Kundschaft im Parfumhandel warben und erleben so hautnah die Geschichte um das "Eau de Cologne".

Dummerweise bleibt die Flasche am Rheinufer zurück. Schäl, der die Flaschenpost am Rhein beobachtet hatte, ruft nun Tulpedin, auf dass er ihm nun dienen würde. So verlässt Tulpedin die Kinder, und widmet sich von nun an Schäl, den er auf dessen Wunsch hin zum Kurfürsten macht.

Doch der kurfürstliche Alltag kann sehr anstrengend sein und zurück-wünschen geht nicht, da Schäl seine Wünsche aufgebraucht hat.

Jetzt kann nur noch eine echte Tulpe aus dem Orient, die als Aufdruck die Parfumflaschen Farinas ziert, helfen. Hänneschen und Bärbelchen müssen sie finden, um daraus ein magisches Duftwasser zu machen, welches sie und Schäl wieder nach Hause führen kann und Tulpedin vom Zwang seiner ewigen Dienerschaft befreit.