
1991 war ein glückliches Jahr für unser Theater - Inge von der Lohe sprach vor, überzeugte absolut und wurde engagiert. In ihrer ersten Rolle riss sie unsere Zuschauer als "sächselnde Kaufhof-Kundin" zu Lachsalven hin. Wenig später gab sie einer neuen Type unseres Figurenkanons, der Zänkmanns Kätt, ihre ureigenste und unverwechselbare Prägung.
Wenn Inge von der Lohe bei unserer alljährlichen Puppensitzung ihre selbst getexteten Lieder oder ihre sagenhaften Zänkmanns Kätt-Reden (selbstverständlich auch Eigengewächse) zum Besten gibt, dann geht sie ganz selten ohne Rakete von der Bühne. Bei unseren Stücken für Kinder und Erwachsene ist es nicht anders; vom kleinen frechen Kind, über die Frau von nebenan bis zur Trude Herr-Rolle in Perfektion - uns Inge mäht et!
Dass Inge von der Lohe vor ihrer Hänneschenzeit ihre Kreativität jahrelang erfolgreich in ihrem erlernten Beruf als Schaufenstergestalterin trainieren konnte, kommt jetzt unserem Theater zugute; eine brasilianische Sambatruppe in Puppenformat - Rheinnixen in Tüll - rote Funken - Ehrengarde oder sonst was? Kein Problem - wenn Inge Nadeln und Tacker zur Hand nimmt, dann sind Yves Saint-Laurent oder Gucci nichts gegen sie - in Sekunden und Minuten zaubert sie erstaunliche Kreationen herbei!
Normal, uns Inge mäht et evvens.