
Aus ganz anderem Holz als der Tünnes ist Schäl geschnitzt. Nur Schäl und der Polizist Schnäuzerkowski wohnen bemerkenswerterweise auf der städtischen Seite des Bühnenbildes.
Schäl ist stets auf seinen Vorteil bedacht. Der Knollendorfer Sippe ist er zwar zugetan, doch wenn er sie betrügen und übervorteilen kann, ist er jederzeit bereit, denn er ist ene fiese Möpp.
Bei ihm ist Vorsicht und Misstrauen angebracht. Schäl ist ein Ränkeschmied par excellence, der gerne den Weltmann mimt, hochdeutsche Schlenker in sein Kölsch flicht und doch nur ein Halbintellektueller ist.
Sein Name rührt von seinem starken Schielen her.