Jede Has es anders

Schäl steht dieses Jahr vor Ostern vor folgendem Problem: Seine Möhren, die er auf dem Marktstand verkauft, sind von schlechter Qualität. Entweder sind sie angekaut und auch die Anzahl der Möhren ist komplett zurückgegangen. Jetzt sucht Schäl einen Schuldigen und das müssen in seinen Augen die Hasen sein. Also stellt er eine Falle im Knollenwald auf, um diese zu fangen und sie an seinen Freund, den Metzger vom Neumarkt zu verkaufen.

Zum Glück bekommt Bärbelchen mit, was Schäl im Schilde führt und will mit Hänneschen die Hasen retten.

Zudem finden sie heraus, dass es sich bei dem Möhrendieb nicht um die Hasenfamilie, sondern um Tünnes handelt, der schlafwandelnd Möhren isst, weil er träumt, dass er der Osterhase sei.

Gleichzeitig bereitet sich auch die Osterhasenfamilie auf das Osterfest vor. Der Hasenvater muss die Entscheidung treffen, wer von seinen fünf Kindern nächstes Jahr in die Osterhasenlehre gehen darf, um sein Nachfolger zu werden. Kamellche, seine einzige Tochter wäre am besten geeignet, jedoch ist sie ein Mädchen und in der langen Osterhasentradition ist bisher nie ein Mädchen Osterhase geworden. Kamellche wird in ihrem Wunsch von ihren Geschwistern und auch vom Hasenvater nicht ernst genommen und wird oft ausgegrenzt. Kamellche, die alleine im Wald den Fuchs trifft und vor ihm flüchten will, tritt in Schäls Falle. Glücklicherweise handelt es sich bei Fix Foxy, dem Fuchs um einen Vegetarier, der beim Deutschen Roten Fuchskreuz ist und Kamellche aus der Falle befreien kann. Zusammen gehen sie nach Knollendorf, um die Ostervorbereitungen zu beobachten.

Auch Bärbelchen, die dieses Jahr Osterschulfest-Beauftragte ist, wird von ihren Mitschülern gemobbt und sie nehmen ihr den Schlüssel für die Schule ab, in der dieses Jahr alle Kinder ihre Osternester bekommen sollen. Als Kamellche Bärbelchens Not mitbekommt, ist sie sofort da, um ihr zu helfen und das Osterschulfest kann wie geplant stattfinden.